Mobbing

Mobbing ist in den letzten Jahren zunehmend in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten und wurde derart zu einem Modebegriff, der oft ungenau angewandt wird - nicht jedes Missverständnis und jeder Konflikt am Arbeitsplatz fällt unter Mobbing.

Eskaliert jedoch eine Konfliktsituation spricht man von Mobbing wenn
+ sich die Angriffe direkt oder indirekt auf eine Person konzentrieren
+ wenn die Angriffe systematisch, häufig und über einen langandauernden 
   Zeitraum geschehen
+ wenn das Ziel oder der Effekt die Kündigung oder die Ausgrenzung aus einer
   Gemeinschaft (z.B. Verein etc.) ist.

Mit Mobbing ist also ein komplexer Prozess gemeint, der für Arbeitnehmer und Arbeitgeber ernste Folgen haben kann.
Von Mobbing betroffene Personen erkranken häufig ernsthaft und leiden z.B. unter Angstzuständen, Nervosität, Schlafstörungen, Depressionen etc.

Für den Arbeitgeber entstehen finanzielle Einbußen durch Krankheitsausfälle, gestörte Kommunikation unter den Mitarbeitern, schlechtes Arbeitsklima, mangelnde Wettbwerbsfähigkeit.
Krankenkassen zahlen für die ärztliche Betreuung der Mobbing-Opfer, vor allem wenn diese über einen längeren Zeitraum arbeitsunfähig sind.

Auf juristischem Weg ist Mobbing oft kaum zu ahnden.

Eine professionelle Beratung zeigt den Betroffenen jedoch Möglichkeiten und Wege der Intervention auf. Gemeinsam wird dann im Beratungsprozess eine Strategie entwickelt und entsprechend umgesetzt.

In einigen Fällen werden dabei auch die Verfahren der Schlichtung bzw. Mediation eingesetzt.

 
Prävention
Idealerweise wird Mobbing frühzeitig verhindert, indem durch Beratung und Schulung eine offene Kommunikations- und Konfliktkultur in Unternehmen etabliert wird, in der Konflikte in einem frühen Stadium erkannt und bearbeitet werden. Auf diesem Weg wird nachhaltig eine Verbesserung des Arbeitsklimas möglich, mit der Folge einer Steigerung der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit.

Für weiterführende Informationen, z.B. zur Schulung von Mitarbeitern, Führungskräften, Betriebsräten etc. wenden Sie sich an Susanne Weskott.



Mitglied im Fachverbund des

Verein gegen psychosozialen Stress und Mobbing e. V. (VPSM)